Was bleibt begrenzt, wenn der monatliche Traffic nicht mehr berechnet wird?

Bandbreite ist die Rate, die der Port in einer Sekunde durchlässt. Traffic ist die Byte-Menge über einen Zeitraum. Unbegrenzt heißt: diese Monatsmenge wird nicht noch einmal berechnet. Die Rate endet weiter an der gewählten Stufe: 250 Mbps, 1 Gbps oder 2 Gbps. Die Stufe reicht, wenn das Lastfenster nicht durchgehend auf dieser Grenze liegt.

Was Bandbreite und Traffic messen

Auf der Bestellseite stehen zwei Wörter, die nicht dasselbe messen. Bandbreite, in Mbps oder Gbps, beantwortet, wie schnell der Port in einer Sekunde sein darf. Traffic, in GB oder TB, beantwortet, wie viele Bytes in einer Stunde, an einem Tag oder in einem Monat gelaufen sind.

Der Port ist eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Spur, der Monatstraffic die gefahrene Strecke. Bleibt das Limit stehen, wächst die Strecke, solange die Spur belegt ist. Wer den Zähler für die Strecke abschaltet, nimmt das Schild nicht ab.

Auf der Rechnung heißt unbegrenzter Traffic: die Byte-Summe des Monats ist kein eigener Posten. Der Port wird dadurch keine offene Rate. Eine Stufe von 250 Mbps bleibt in jeder Sekunde bei 250 Mbps. Bei 1 Gbps und 2 Gbps gilt dasselbe: Es ändern sich die Zahl der Grenze und der monatliche Zuschlag. Keine der drei Stufen rechnet Traffic noch einmal ab.

Eine Speedtest-Seite versucht, den Port für einige Sekunden zu füllen. Ein Ergebnis nahe der bestellten Stufe zeigt, dass der Weg in diesem kurzen Lauf diese Rate erreichen konnte. Liegt es deutlich darunter, zuerst den Testort und die Richtung prüfen, Download oder Upload, bevor der Port als kleiner gilt. Ein einzelner Test beweist weder, dass der Monat diese Rate braucht, noch ersetzt er die Zähler auf der Maschine.

Unbegrenzter Traffic auf der Rechnung und 250 Mbps am Port gelten zusammen: Die Monatssumme wird nicht extra berechnet, die Rate bleibt auf der gewählten Stufe.

Wie schnell jede Portstufe ist

Die Umrechnung ist dezimal. 1 Mbps sind eine Million Bit pro Sekunde. Geteilt durch 8 ergeben sich Megabyte pro Sekunde. 250 ÷ 8 = 31,25, also etwa 31,25 MB/s bei vollem 250-Mbps-Port. 1 Gbps zählt als 1000 Mbps, etwa 125 MB/s. 2 Gbps sind etwa 250 MB/s.

Eine Datei von 1 GB, gezählt als 1000 MB, braucht bei vollem 250-Mbps-Port etwa 32 Sekunden. Dieselbe Datei braucht bei vollem 1 Gbps etwa 8 Sekunden und bei vollem 2 Gbps etwa 4 Sekunden, wenn Weg, Gegenstelle, Platte und Anwendung mithalten. Ist Platte oder Gegenstelle langsamer, ist der Port nicht die volle Grenze, und die Datei wird nicht auf diese Sekunden kürzer.

Die Monatsmenge mit denselben Einheiten schätzen. Ein Port, der 30 Tage lang auf Leitungsrate bleibt:

TB = Mbps × 86400 × 30 ÷ 8 ÷ 1000000

86400 ist die Sekundenzahl eines Tages. Das Produkt sind Bits; durch 8 werden Bytes, durch 1.000.000 wird TB. Hier gilt 1 TB = 1000 GB und 1 GB = 1000 MB, passend zu den MB/s oben. Mit 250, 1000 und 2000 entstehen 81 TB, 324 TB und 648 TB. Diese Summen entstehen nur, wenn der Port alle 30 Tage ununterbrochen voll ist. Sie zeigen, welche Strecke die nicht erneut berechnete Menge abdeckt. Ob der Betrieb einen größeren Port braucht, entscheiden die Messungen im Lastfenster im nächsten Abschnitt.

PortLeitungsrate30 Tage vollMonatlicher Zuschlag
250 Mbps31,25 MB/s81 TB$0
1 Gbps125 MB/s324 TB$245.0
2 Gbps250 MB/s648 TB$742.7

Die ausgehandelte Geschwindigkeit der Netzwerkkarte ist eine andere Zahl. Unter Linux zeigt /sys/class/net/Name/speed oft 1000 oder 10000, also die Verbindung zwischen Karte und Switch mit 1 Gbps oder 10 Gbps. Diese Datei liefert nicht den bestellten Port. Eine Maschine kann eine 10-Gbps-Karte und einen Port von 250 Mbps haben. ethtool oder diese Datei zu fragen, ob 250 Mbps bestellt wurden, trifft nicht, weil die beiden Grenzen nicht dieselbe Stelle sind.

10000 in der speed-Datei ist kein gekaufter 10-Gbps-Port. Der Port auf der Bestellung ist 250 Mbps, 1 Gbps oder 2 Gbps.

Erhöhen, wenn das Lastfenster voll bleibt

Ein größerer Port ist begründet, wenn die Lastspitze auf den Port wartet. Eine Site, die sonst wenige Megabit pro Sekunde bewegt und im Backup-Fenster durchgehend mit 250 Mbps hochlädt, wartet ausgehend. Besucher, die ein Paket laden, während die eingehende Seite auf der Grenze liegt, warten eingehend. Jede Richtung einzeln mit der Portzahl vergleichen. Eingehend und ausgehend zu addieren und die Summe mit 250 zu vergleichen, stapelt zwei Richtungen zu einer Zahl, die der Port so nicht nennt.

Die Messungen gehören in das Fenster, das wirklich belegt ist, nicht in einen ruhigen Nachmittag. Backups laufen oft nachts, Veröffentlichungen in einer festen Stunde, Besucherspitzen nach der Zeitzone des Betriebs. Kurze Messungen hintereinander zeigen, wie lange die höhere Richtung oben bleibt. Ein oder zwei Sekunden an der Grenze und sofort wieder unten ist ein Burst. Sitzt die höhere Richtung über das ganze Backup- oder Besucherfenster nahe der Portzahl, streckt der Port dieses Fenster, und die Stufe ist zu klein.

Sechzig Prozent sind eine Lesehilfe, keine Zeile auf der Rechnung. Sechzig Prozent von 250 Mbps sind etwa 150 Mbps, von 1 Gbps etwa 600 Mbps, von 2 Gbps etwa 1200 Mbps. Liegt die höhere Richtung in den meisten Messungen des Lastfensters unter dieser Linie, hat der Port noch Luft. Überschreitet sie die Linie oft und sitzt wiederholt auf der Portzahl, die nächste Stufe ansehen.

Was das Lastfenster zeigtWas zu tun ist
Die höhere Richtung bleibt meist unter 60 Prozent, seltene Berührungen fallen sofort abStufe behalten
Ausgehend oder eingehend liegt über ein Backup-, Sync- oder Verteilfenster auf 250 Mbps1 Gbps ansehen
Der Port ist schon 1 Gbps, und dasselbe Fenster liegt weiter auf 1000 Mbps2 Gbps ansehen
Eine Speedtest-Seite füllt den Port einmal, die Betriebswerte bleiben in der Spitze niedrigStufe behalten
Platte oder Gegenstelle sind zuerst voll, die Portmessung bleibt deutlich unter der StufeZuerst Platte oder Gegenstelle, den Port lassen

Von 250 Mbps auf 1 Gbps wird die Byte-Rate bei voller Leitung etwa vervierfacht, weil 1000 ÷ 250 = 4. Von 1 Gbps auf 2 Gbps noch einmal etwa verdoppelt. Eine Datei wird nur dann um diesen Faktor kürzer, wenn Platte und Gegenstelle das aufnehmen. Liegen die Messungen schon auf der Grenze und die Platte hat noch Durchsatz frei, verkürzt die nächste Stufe dieses Fenster. Bleiben die Messungen weit unter der Stufe und die Platte ist voll, lässt ein größerer Port die Dateizeit dort, wo die Platte sie hingestellt hat.

Nach der Übergabe die Zähler lesen

Die Netzwerkkarte lesen, die die erste Adresse in der Konsole hält. Zuerst die Adressen auflisten, dann den Namen unten durch die Karte ersetzen, die diese erste Zeile hält. eno1 ist nur ein Platzhalter.

ip -br addr

Eine Messung über zehn Sekunden zeigt, ob dieser kurze Abschnitt auf dem Port liegt. Die Anfangszähler für empfangene und gesendete Bytes von den Endzählern abziehen, durch 10 teilen, mit 8 multiplizieren und durch 1.000.000 teilen. Eingehend und ausgehend stehen in eigenen Zeilen.

DEV=eno1
RX1=$(cat /sys/class/net/$DEV/statistics/rx_bytes)
TX1=$(cat /sys/class/net/$DEV/statistics/tx_bytes)
sleep 10
RX2=$(cat /sys/class/net/$DEV/statistics/rx_bytes)
TX2=$(cat /sys/class/net/$DEV/statistics/tx_bytes)
awk -v rx1="$RX1" -v rx2="$RX2" -v tx1="$TX1" -v tx2="$TX2" 'BEGIN {
  printf "in %.1f Mbps\n", (rx2-rx1)/10*8/1000000
  printf "out %.1f Mbps\n", (tx2-tx1)/10*8/1000000
}'

Im Lastfenster alle ein bis zwei Minuten wiederholen und die Reihe der höheren Richtung behalten. Eine einzelne Messung ist schwächer. Ein Nacht-Backup nach dem Start messen, den Tagesverkehr in seiner stärksten Stunde. Ein Wert nahe null im Leerlauf zeigt nur, dass gerade nichts lief. Er zeigt nicht, dass der Port größer ist als die Arbeit.

Für die Form eines ganzen Tages vnstat installieren, mindestens einen vollen Lasttag abdecken lassen und dann stundenweise lesen. Die erste Stunde nach der Installation hat keine Historie und beschreibt den Vortag nicht.

vnstat -i eno1 -h

Unter Windows dieselbe Differenz über zehn Sekunden auf dem Adapter, der verbunden ist und dessen Adresse zur ersten Konsolenzeile passt. Den Namen aus Get-NetAdapter nehmen, Status Up, Adresse passend.

$n = "Ethernet"
$a = Get-NetAdapterStatistics -Name $n
Start-Sleep -Seconds 10
$b = Get-NetAdapterStatistics -Name $n
"in {0:N1} Mbps" -f (($b.ReceivedBytes - $a.ReceivedBytes) * 8 / 10 / 1000000)
"out {0:N1} Mbps" -f (($b.SentBytes - $a.SentBytes) * 8 / 10 / 1000000)

In dieser Reihenfolge prüfen.

  1. 01 Bestätigen, dass die Bestellung 250 Mbps, 1 Gbps oder 2 Gbps ist. Die speed-Datei der Karte gehört nicht in diesen Schritt.
  2. 02 Die Karte oder den Adapter finden, der die erste Adresse der Konsole hält.
  3. 03 Während Backup, Sync oder Besucherspitze mehrere Messungen über zehn Sekunden machen und eingehend von ausgehend trennen.
  4. 04 Bleibt die höhere Richtung unter 60 Prozent der Stufe, die Stufe behalten. Liegt das ganze Fenster auf der Portzahl, die nächste Stufe ansehen.
  5. 05 Bleiben die Portmessungen niedrig und die Arbeit langsam, zuerst Platte und Gegenstelle prüfen, bevor der Port steigt.

Wie der Portzuschlag in die Monatsmiete kommt

Die Portstufe wird zusammen mit Speicher, Platten, Adressen und Betriebssystem zur Monatsmiete addiert. Diese Summe mit der Zahl der Monate multiplizieren: 1 bei Monat, 3 bei Quartal, 6 bei Halbjahr, 12 bei Jahr. Kein Zeitraum ist rabattiert, und es gibt keine Einrichtungsgebühr. Keine der drei Stufen rechnet Terabyte ab, ein Wechsel erhöht also den Monatspreis des Ports und keinen Verbrauchssaldo.

Die Maschine mit 128 GB kostet $454.8 im Monat. Die beiden 1-TB-NVMe liegen direkt an, ohne Hardware-RAID, die nutzbare Kapazität ist die Summe, 2 TB. Bleibt der Port bei 250 Mbps, ist der Zuschlag $0. Der Wechsel auf 1 Gbps kostet $245.0 im Monat, die Monatsmiete dieser Maschine wird $699.8. Das Quartal ist $2,099.4, das Jahr $8,397.6. Der Wechsel auf 2 Gbps kostet $742.7 im Monat. Ohne Zusatzplatte, ohne Zusatzadresse und mit freiem Betriebssystem ist die Monatsmiete $1,197.5. Die Maschine mit 256 GB kostet $612.7 im Monat, der Speicher ist DDR4-3200 ECC RDIMM; die Stufe wird bei der Bestellung gewählt. Der Prozessor ist ein AMD EPYC 7543P, 32 Kerne und 64 Threads, 2,8 bis 3,7 GHz. Jede zusätzliche 2-TB-NVMe kostet $84.7 im Monat, höchstens zwei, und bleibt direkt angebunden. Jede zusätzliche IPv4 kostet $1.6 im Monat. Die Maschine steht in Tokio, Japan. Linux wird per SSH erreicht, Windows per RDP.

Kommt eine Platte, eine Adresse oder ein kostenpflichtiges System dazu, diese Monatspreise in die Summe legen, die den Port schon enthält, etwa $699.8 oder $1,197.5, und erst dann mit den Monaten multiplizieren. Nur den Portzuschlag zu multiplizieren und die Maschine als einen Monat stehen zu lassen, bringt den Zeitraum aus der Reihe.

Im Konfigurator ist der Port eine von drei Wahlmöglichkeiten. Die Messungen aus dem Lastfenster bestimmen die Stufe, dieser Abschnitt multipliziert den Zuschlag in den Zeitraum. Die Spalte der Monatsbytes ist durch den unbegrenzten Traffic schon abgedeckt. Die Wahl selbst beantwortet nur, ob der Port in der Spitze schnell genug ist.

Erst die Spitze lesen, dann den Port wählen

ab $454.8 / Monat