Jede Konsolenzeile ist eine Adresse
Sobald die Maschine bezahlt und erreichbar ist, trennt die Konsole die Adressen, entfernt Duplikate und legt sie in eine scrollbare Liste. Die erste Zeile steht für sich. SSH und RDP verwenden nur diese Zeile. Jede weitere Zeile ist ebenfalls eine vollständige IPv4. Es gibt keine Netzadresse, keine Broadcast-Adresse und keine freien Hosts zum Ausrechnen.
Die Bestellung enthält bereits 1 IPv4. Weitere Adressen kommen einzeln dazu, jede für $1.6 im Monat, höchstens 255 zusätzliche, zusammen mit der enthaltenen Adresse höchstens 256. Die Zeilenzahl soll dieser Summe entsprechen. Vier zusätzliche Adressen ergeben fünf Zeilen, kein Präfix /29.
Die folgenden Adressen sind Dokumentationsbeispiele. Ersetzen Sie sie durch den Wortlaut der Liste. Angenommen, die erste Zeile ist 203.0.113.10 und die beiden anderen sind 203.0.113.21 und 203.0.113.34. Die drei Zeilen liegen nicht hintereinander. Die Nummern dazwischen gehören nicht zu dieser Maschine.
Kopieren Sie die ganze Liste, bevor Sie die Netzwerkkarte ändern. Anzahl und einzelne Zeilen prüfen Sie an dieser Kopie, nicht durch Rückrechnen aus einer Maske. Eine Adresse, die nicht auf der Liste steht, kommt nicht auf die Karte.
Das erste Präfix bleibt, Zusatzzeilen sind einzelne Hosts
Nach der Installation steht die erste Adresse bereits auf der Karte, mit der damaligen Präfixlänge und dem Standard-Gateway. Diese drei Werte bleiben. Das Präfix kann /24 oder eine andere Länge sein. Lesen Sie es aus dem System. Ersetzen Sie es nicht durch eine Maske, die aus der gekauften Anzahl gebaut wurde.
Ein /29 belegt immer acht Adressen: eine Netzadresse, sechs Hosts, eine Broadcast-Adresse. Der Einzelkauf liefert diese acht Positionen nicht und verspricht auch nicht, dass die Zeilen benachbart sind. Die Maske 255.255.255.248 lässt den Host benachbarte Nummern als lokale Nachbarn behandeln. Diese Nachbarn gehören nicht zu dieser Bestellung.
Jede Zusatzzeile verwendet 255.255.255.255, also /32. Die Karte kennt dann nur diese eine Hostadresse und beansprucht die Nummern daneben nicht. Das Standard-Gateway bleibt das ursprüngliche. Legen Sie für eine neue Adresse keine zweite Standardroute an.
| Herkunft | Eintrag auf der Karte |
|---|---|
| Erste Zeile, bereits konfiguriert | Ursprüngliche Adresse, Präfix und Standard-Gateway behalten |
| Jede weitere Zeile | Diese Adresse mit Maske 255.255.255.255 (/32) anhängen |
| Ein aus der Anzahl gebautes /29 oder /28 | Weglassen, ebenso Netz- und Broadcast-Adressen, die nicht auf der Liste stehen |
Auch wenn die Zeilen zufällig aufeinanderfolgen, hängen Sie sie einzeln mit /32 an. Aufeinanderfolgende Zahlen bedeuten nicht, dass diese Maschine ein Subnetz erhalten hat.
An die Karte hängen, die die erste Adresse schon trägt
Zusätzliche Adressen kommen nicht mit einer zweiten Netzwerkkarte. Suchen Sie die Schnittstelle, auf der die erste Adresse bereits liegt, und hängen Sie die neuen Zeilen dort an.
ip -4 addr show
ip route show default
In der ersten Ausgabe ist die Schnittstelle mit der ersten Konsolenzeile die richtige. Die Beispiele nennen sie eno1. Der echte Name kann eno1, eth0 oder vmbr0 sein. In der zweiten Ausgabe ist die Adresse nach via das aktuelle Gateway, das Gerät nach dev dieselbe Schnittstelle. Beides aus dieser Ausgabe übernehmen, nicht aus einer neuen Adresse ableiten.
Proxmox VE 8 oder 9 legt die erste Adresse oft auf die Bridge vmbr0. Der physische Port ist dann nur Mitglied. Die Zusatzadresse folgt der ersten Adresse. Liegt sie schon auf der Bridge und Sie setzen sie auf den physischen Port, antwortet die neue Adresse in der Regel nicht.
Läuft eine Site in einer virtuellen Maschine, gehört die Zeile auf die virtuelle Karte, die darauf antwortet. Der Host soll dieselbe Zeile nicht zusätzlich halten. Liegt sie auf Bridge und Gast, antwortet die Seite, die zuerst reagiert. Im Gast gilt dieselbe Regel: ursprüngliche Adresse und Gateway bleiben, die neue Zeile ist /32.
Setzen Sie die Adresse einmal vorübergehend, prüfen Sie, dass die Zeile sichtbar ist, und schreiben Sie erst dann die Startkonfiguration. Ein vorübergehender Eintrag verschwindet beim Neustart. Er prüft nur die Schnittstelle.
ip addr add 203.0.113.21/32 dev eno1
ip -4 addr show dev eno1
Die Ausgabe zeigt die ursprüngliche erste Zeile und die neue Zeile zusammen. Das Präfix der ersten Zeile ist unverändert, die Standardroute zeigt weiter auf das ursprüngliche Gateway. Wiederholen Sie die Prüfung für 203.0.113.34, dann schreiben Sie die Datei.
Die Datei schreiben, die beim Start gelesen wird
Bearbeiten Sie nur die Datei, die die erste Adresse bereits enthält. Legen Sie keine zweite Datei an, die dieselbe Schnittstelle nur mit den neuen Adressen definiert. Wirken beide, kann die später gelesene die erste Zeile entfernen. SSH bliebe dann auf einer Zusatzadresse und passt nicht mehr zum Befehl in der Konsole.
Ubuntu Server 22.04, 24.04 und 26.04 nutzen netplan. Öffnen Sie die yaml-Datei mit der ersten Zeile. Behalten Sie diese Zeile unter addresses und hängen Sie die /32-Zeilen an. Standardroute und Nameserver bleiben.
network:
version: 2
ethernets:
eno1:
addresses:
- 203.0.113.10/24
- 203.0.113.21/32
- 203.0.113.34/32
routes:
- to: default
via: 203.0.113.1
/24 und 203.0.113.1 im Beispiel bedeuten: die ursprünglichen Werte behalten. Steht auf der Maschine ein anderes Präfix oder Gateway, übernehmen Sie es aus der ip-Ausgabe. Hat die Datei weitere Schlüssel, hängen Sie nur Adresszeilen an. Ersetzen Sie die Datei nicht durch den Ausschnitt oben.
Nach dem Speichern führen Sie netplan try aus. Es wendet die Konfiguration an und setzt sie nach Ablauf zurück. Öffnen Sie in diesem Fenster eine zweite SSH-Sitzung auf die erste Adresse und prüfen Sie die Verbindung. netplan apply erst nach erfolgreichem try. Ein apply aus der einzigen offenen Sitzung lässt keinen Weg zurück, wenn diese Sitzung abreißt.
Debian, Proxmox und NetworkManager
Liegt die Adresse unter Debian 11, 12 oder 13 in /etc/network/interfaces, bearbeiten Sie diese Datei. Hängen Sie mit post-up an und entfernen Sie mit pre-down, wenn die Schnittstelle herunterfährt. address und gateway der ersten Zeile bleiben wie nach der Installation.
auto eno1
iface eno1 inet static
address 203.0.113.10/24
gateway 203.0.113.1
post-up ip addr add 203.0.113.21/32 dev eno1
post-up ip addr add 203.0.113.34/32 dev eno1
pre-down ip addr del 203.0.113.21/32 dev eno1
pre-down ip addr del 203.0.113.34/32 dev eno1
Eine Proxmox-Bridge steht in derselben Datei. Heißt die Schnittstelle mit der ersten Zeile vmbr0, verwenden Sie vmbr0. Machen Sie aus der Bridge-Zeile des physischen Ports keine Adresszeile.
AlmaLinux 8, 9 und 10 sowie CentOS Stream 9 und 10 verwaltet meist NetworkManager. Den Verbindungsnamen lesen Sie mit nmcli connection show. Hängen Sie Adressen an diese Verbindung. ipv4.gateway bleibt, und die Methode wird nicht auf einen Wert gestellt, der Adressen löscht.
nmcli connection modify "System eno1" +ipv4.addresses 203.0.113.21/32
nmcli connection modify "System eno1" +ipv4.addresses 203.0.113.34/32
nmcli connection up "System eno1"
modify schreibt das Verbindungsprofil, die Zeilen überstehen den Neustart. ip addr add allein gilt nur bis zum nächsten Start. Nach up zeigt ip -4 addr weiterhin die erste Zeile.
FreeBSD 13 speichert Aliase in /etc/rc.conf. Den Schnittstellennamen übernehmen Sie aus dem ifconfig-Block, der die erste Adresse zeigt.
ifconfig_em0_alias0="inet 203.0.113.21 netmask 255.255.255.255"
ifconfig_em0_alias1="inet 203.0.113.34 netmask 255.255.255.255"
Die bestehende Zeile ifconfig_em0 behält die erste Adresse und die Standardroute. Ist alias0 belegt, nehmen Sie die nächste freie Nummer. Die Aliase werden nicht als zweite Karte geschrieben.
Für diese Schnittstelle bleibt eine Verwaltung. Definieren interfaces, netplan und NetworkManager sie gleichzeitig, entscheidet die Startreihenfolge, welcher Adresssatz bleibt. Bearbeiten Sie die Datei, in der die erste Zeile bereits steht.
Unter Windows die Adresse ergänzen und das Gateway leer lassen
Mit Windows Server ist der Zugang RDP und verwendet weiter nur die erste Konsolenzeile. Zusatzadressen kommen auf den Adapter, der diese Zeile bereits trägt. Standard kostet $18.1 im Monat, Datacenter $31.8, für 2019, 2022 oder 2025. Der Systempreis ist von der Adressanzahl getrennt. Adressen bleiben einzeln.
Öffnen Sie die IPv4-Eigenschaften dieses Adapters, dann Erweitert, und fügen Sie eine Zeile in der Adressliste hinzu. Adresse ist die Zusatzzeile aus der Liste, Subnetzmaske ist 255.255.255.255. Das Gateway der neuen Zeile bleibt leer. Das vorhandene Gateway bleibt. Ein zweites Gateway konkurriert mit der ursprünglichen Standardroute.
In PowerShell nehmen Sie den Schnittstellennamen aus Get-NetAdapter. Mit SkipAsSource auf true nimmt die neue Adresse eingehende Verbindungen an, neu geöffnete ausgehende Verbindungen verlassen die Maschine weiter über die erste Adresse. Ob Sites diese erste Zeile teilen oder je eine Zeile bekommen, steht in eine Adresse teilen oder je eine eigene.
New-NetIPAddress -InterfaceAlias "Ethernet" -IPAddress 203.0.113.21 -PrefixLength 32 -SkipAsSource $true
New-NetIPAddress -InterfaceAlias "Ethernet" -IPAddress 203.0.113.34 -PrefixLength 32 -SkipAsSource $true
Der Befehl schreibt die Systemkonfiguration. Er ist kein einmaliger Eintrag, der verschwindet. Get-NetIPAddress zeigt die neuen Zeilen mit Präfixlänge 32. Ursprüngliches Präfix und Standardroute bleiben.
Nach dem Neustart gegen die Liste prüfen
- 01 Starten Sie die Maschine neu. Nur den Netzwerkdienst neu zu starten, ist keine Prüfung. Vorübergehende Adressen verschwinden hier. Adressen in der Startkonfiguration kommen zurück.
- 02 Führen Sie ip -4 addr erneut aus, oder öffnen Sie unter Windows die Adressliste des Adapters. Die erste Zeile ist noch da, mit demselben Präfix wie vor dem Neustart.
- 03 Es gibt eine Standardroute, der nächste Hop ist das ursprüngliche Gateway. Unter Linux prüfen Sie via in ip route show default.
- 04 Haken Sie die Konsolenliste Zeile für Zeile ab. Jede gelistete Zeile steht auf der Karte, und auf der Karte steht keine Adresse, die in der Liste fehlt.
- 05 Öffnen Sie von einer anderen Maschine SSH oder RDP auf die erste Adresse. Erst wenn dieser Verwaltungsweg steht, testen Sie einen Dienstport auf einer Zusatzadresse.
Ein Zählbefehl hilft einmal. Das Ergebnis folgt weiter der Liste. Der nächste Befehl zählt globale IPv4-Adressen. Die Zahl soll der enthaltenen Adresse plus den gekauften Zusatzadressen entsprechen.
ip -4 -o addr show scope global | wc -l
Fehlt eine Zeile, gehen Sie zur Startdatei zurück und sehen Sie, ob die Zeile nie geschrieben wurde oder in einer Datei steht, die der Start nicht liest. Gibt es eine Zeile zu viel, entfernen Sie jede Adresse, die nicht auf der Liste steht, besonders eine aus einem /29 errechnete Netz- oder Broadcast-Adresse.
Eine Adresse kann auf der Karte stehen, während die Firewall den Dienstport verwirft. Lassen ufw, firewalld oder die Windows-Firewall 80, 443 oder den tatsächlich genutzten Port nicht zu, läuft die Verbindung in ein Timeout. Das ist Portpolitik und kommt nach der Prüfung, ob die Zeile den Neustart übersteht.
Reicht die Anzahl nicht, ergänzen Sie zusätzliche IPv4 auf der Konfigurationsseite, jede für $1.6 im Monat, in derselben Monatsmiete. Die Stufe 128GB kostet $454.8 im Monat, 256GB kostet $612.7. Der Speicher ist DDR4-3200 ECC RDIMM und lässt sich nach der Bestellung nicht erweitern. Der Prozessor ist ein AMD EPYC 7543P, 32 Kerne und 64 Threads, 2,8 bis 3,7 GHz. Die Standardplatten sind zwei NVMe mit je 1TB, ohne Hardware-RAID, jeweils direkt angebunden, nutzbar ist die Summe, etwa 2TB. Die Bandbreite beginnt bei 250 Mbps und ist ohne Transferlimit. 1 Gbps kostet $245.0 im Monat zusätzlich, 2 Gbps $742.7. Die Monatsmiete ist die Summe dieser Posten. Der fällige Betrag ist Monatsmiete mal Monate. Monatlich, vierteljährlich, halbjährlich und jährlich ohne Rabatt und ohne Einrichtungsgebühr. Die Maschine steht in Tokio, Japan.
Diese Notiz beantwortet nur, ob jede Zeile vorhanden ist und nach dem Neustart noch vorhanden ist. Ob mehrere Sites die erste Zeile teilen oder je eine Zeile bekommen, und warum eine neu geöffnete Verbindung weiter über die erste Zeile hinausgeht, steht in der nächsten Notiz.
Adressen passend zur Liste ergänzen
ab $454.8 / Monat