Die beiden Standardplatten
Serienmäßig sind zwei 1TB NVMe verbaut, jede einzeln am Mainboard, ohne RAID-Controller.
Keine der beiden Platten wird gespiegelt; im System erscheinen zwei unabhängige Laufwerke.
Nutzbar ist die Summe beider Platten, rund 2TB, nicht die 1TB einer RAID-1-Konfiguration.
Bei der Installation von Ubuntu 24.04 zuerst in der Plattenliste prüfen, ob beide vorhanden sind; das System kommt auf eine davon.
Die zweite Platte im Installer nicht formatieren, sondern nach der Installation partitionieren und einbinden.
Erkennung bei der Installation
Bei Proxmox VE 8 oder 9 dient die erste Platte als Systemplatte, die zweite nimmt die Abbilder der virtuellen Maschinen auf.
Auch Debian, AlmaLinux, CentOS Stream und FreeBSD 13 listen zwei Platten mit ähnlicher Kapazität auf.
In lsblk stehen zwei NVMe-Zeilen. Erscheint nur eine, zuerst prüfen, ob der Installer nur eine Platte verwendet hat.
Die zweite Platte taucht ohne Partition nicht in df auf; das heißt nicht, dass sie fehlt.
Auch die Windows-Datenträgerverwaltung zeigt zwei Basisdatenträger. Ein gespiegeltes Volume ersetzt keinen Hardware-Verbund.
Prüfung nach der Installation
Bei mehreren Websites bleibt das System auf der ersten Platte, die Website-Daten liegen auf der zweiten; eine Neuinstallation lässt die Datenplatte unberührt.
Datenbankdateien passen auf die zweite Platte. Ein vorhandenes Striping über beide Platten ist nicht anzunehmen.
Der Prozessor ist ein AMD EPYC 7543P mit 32 Kernen und 64 Threads, 2,8 bis 3,7 GHz und 256MB L3-Cache.
Der Arbeitsspeicher ist DDR4-3200 ECC RDIMM: 128GB kosten $454.8 im Monat, 256GB kosten $612.7 im Monat. Eine Erweiterung nach der Bestellung ist nicht vorgesehen.
Standort ist Tokio, Japan. Eine Maschine gehört einem Mieter. Linux nutzt SSH, Windows nutzt RDP.
Platten für Daten und virtuelle Maschinen
Die zusätzliche 2TB NVMe ist eine weitere Platte zu $84.7 im Monat, höchstens zwei Stück, ebenfalls direkt angebunden.
Eine Zusatzplatte fließt nicht automatisch in die serienmäßigen 2TB ein. Striping oder Spiegelung auf Softwareebene richtet der Mieter selbst ein und lässt die Systemplatte dabei aus.
Die Bandbreite liegt serienmäßig bei 250 Mbps ohne Volumenlimit; 1 Gbps kostet $245.0 zusätzlich, 2 Gbps kostet $742.7 zusätzlich.
Eine IPv4 ist enthalten, jede weitere kostet $1.6, bis zu 255 Stück.
Der fällige Betrag ist die Monatsmiete mal der Anzahl Monate. Monat, Quartal, Halbjahr und Jahr erhalten keinen Rabatt, eine Einrichtungsgebühr fällt nicht an.
Zusatzplatten nicht zur Standardkapazität zählen
Steht im Konfigurator die Zahl 0 bei den Zusatzplatten, kommt keine 2TB NVMe hinzu; die beiden 1TB bleiben trotzdem vorhanden.
Erscheint nach der Installation nur eine Platte, gehört die lsblk-Ausgabe zusammen mit der Bestellnummer in ein Ticket in der Konsole.
Adresse und Passwort zeigt die Konsole erst bei Verbindungsbereitschaft. Mehrere Adressen werden getrennt aufgeführt; SSH nutzt nur die erste.
Öffentliche Seiten führen den grafischen Zugang nicht als Verbindungsweg. Er wird ausschließlich in der Konsole geöffnet.
Auslieferungszustand ist stets: jede Platte einzeln sichtbar. Vor einem Software-RAID notieren, welche Platte für den Start zuständig ist.
Bestellung und Tickets
Der Einhängepunkt der zweiten Platte gehört in die Systemkonfiguration, damit er einen Neustart übersteht und nicht nur in der laufenden Sitzung existiert.
Eine Kapazität nahe 1TB gehört zu den Standardplatten, eine nahe 2TB zur Zusatzplatte. Vor dem Partitionieren die Größen vergleichen.
Die Platten dieser Maschine werden nicht mit anderen Mietern geteilt und nicht nach Art eines Cloud-Volumes aufgeteilt.
Ohne Hardware-RAID bleiben die Daten der zweiten Platte erhalten, wenn eine Platte ausfällt, eine automatische Spiegelung gibt es jedoch nicht.
Sicherungen bleiben Sache des Mieters. Die direkte Anbindung beschreibt nur den Anschluss der Platte und ersetzt keinen Sicherungsrhythmus.
Kapazität berechnen, dann partitionieren
Eine mit 1TB ausgewiesene NVMe zeigt im Betriebssystem etwas weniger als 1000GB nutzbare Sektoren, weil der Hersteller dezimal und das System binär rechnet. An der Summenrechnung ändert das nichts. Sind beide Platten vorhanden, ergibt die Summe beider Zeilen weiterhin eine Größenordnung nahe 2TB und nicht nahe 1TB. Entspricht die Summe nur einer Platte, wurde die zweite nicht erkannt oder vom Installer übersprungen.
Mancher Installer listet beide Platten auf, legt die Partitionstabelle aber nur auf der ersten an. Nach der Installation im laufenden System mit lsblk -o NAME,SIZE,TYPE,MOUNTPOINT die Zeilen mit TYPE gleich disk zählen. Erst zwei disk-Zeilen belegen zwei vorhandene Platten. Mehr partition-Zeilen bedeuten keine weitere physische Platte.
Für die zweite Platte empfiehlt sich GPT als Partitionstabelle. Auf der ersten Platte liegt bereits das System; dort wird die Partitionstabelle nicht neu angelegt. Die zweite Platte kann eine einzige Partition erhalten, eingehängt unter /data oder /var/lib/vz. In der Einhängekonfiguration gehört eine stabile Kennung des Geräts. Ein reiner Name wie /dev/nvme0n1 kann nach einem Steckplatzwechsel auf die Systemplatte zeigen.
Liegen die Abbilder virtueller Maschinen unter Proxmox auf der zweiten Platte, eignet sich als Speichertyp sowohl ein Verzeichnis als auch LVM-Thin, sofern dort bereits ein Dateisystem oder eine Volume-Gruppe besteht. Im Assistenten ist kein Hardware-RAID zu suchen: diese Maschine mit EPYC 7543P hat keinen solchen Controller, und der Assistent bietet keinen nutzbaren Verbund an.
Windows Server 2019, 2022 oder 2025 kostet in der Standard-Edition $18.1 im Monat, in der Datacenter-Edition $31.8 im Monat. Zeigt die Datenträgerverwaltung beide Platten als Basisdatenträger, gilt dieselbe Rechnung wie unter Linux. Werden sie in ein gespiegeltes Volume überführt, sinkt der freie Speicher auf etwa die Größe einer Platte; das widerspricht der Lieferung mit 2×1TB direkt angebunden und ohne Hardware-RAID.
128GB und 256GB unterscheiden sich allein in der Zahl der Speichermodule, die Plattenausstattung ist identisch. Die Stufe mit 256GB bringt keine zusätzliche Platte mit, die Stufe mit 128GB keine weniger. Der Arbeitsspeicher ist DDR4-3200 ECC RDIMM und lässt sich nach der Bestellung nicht erweitern. Mehr Arbeitsspeicher bedeutet die Stufe mit 256GB zu $612.7 im Monat.
Bandbreite und Adressen ändern die Anzahl der Platten nicht. 250 Mbps sind enthalten und ohne Volumenlimit. 1 Gbps kostet $245.0 im Monat, 2 Gbps kostet $742.7 im Monat. Eine IPv4 ist enthalten, jede weitere kostet $1.6. Diese Beträge gehen in die Monatsmiete ein und werden anschließend mit der Anzahl Monate multipliziert: Quartal mal 3, Halbjahr mal 6, Jahr mal 12.
Eine Maschine gehört einem Mieter. Partitionen, Dateien und virtuelle Maschinen auf beiden Platten werden mit keinem anderen Kunden geteilt. Standort ist Tokio, Japan. Nach der Zahlung nennt die Konsole bei Verbindungsbereitschaft die erste Adresse. In den SSH-Befehl gehört nur diese eine. Enthält der Hostname weitere Adressen, stehen sie einzeln in der scrollbaren Liste und nicht in derselben SSH-Verbindung.
Die Prüfung folgt dieser Reihenfolge: zuerst zählen, ob zwei disk-Zeilen vorhanden sind, dann prüfen, ob beide Zeilen nahe 1TB liegen, anschließend bestätigen, dass die Systempartition nur auf einer davon liegt, und zuletzt die andere in ein Datenverzeichnis einhängen. Stimmen alle vier Schritte, wird der freie Speicher mit rund 2TB geplant und nicht mit den 1TB einer Spiegelung.
Fehlt die zweite Platte am Installationstag, hilft zunächst ein Neustart und ein erneuter Blick in lsblk. Bleibt sie aus, folgt die Anzahl der Zusatzplatten in der Bestellung. Auch bei 0 Zusatzplatten gehören zwei Standardplatten dazu. Bestellnummer und vollständige lsblk-Ausgabe gehören in ein Ticket in der Konsole. Eine Hardware-Spiegelung beider Platten lässt sich darüber nicht anfordern, da die Maschine diese Funktion nicht bietet.
Ganze Maschine nach gewählter Speicherstufe
ab $454.8 / Monat