Nutzungsbedingungen
Mit der Registrierung oder der Zahlung gelten die folgenden Regeln zu Konto, Abrechnung und Nutzungsgrenzen.
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Geltungsbereich
Diese Bedingungen gelten für die Vermietung dedizierter Maschinen durch OVN Cloud über ovncloud.com. Mit der Registrierung eines Kontos, der Abgabe einer Bestellung oder der Zahlung gelten die zu diesem Zeitpunkt auf der Seite genannten Spezifikationen und Preise sowie diese Bedingungen als angenommen.
Geliefert werden eine physische Maschine mit dem gewählten Betriebssystem sowie Bestellung, Rechnungen und Tickets in der Konsole. Standorte, Abrechnungszeiträume, Betriebssysteme und Zusatzoptionen, die auf der Seite nicht aufgeführt sind, fallen nicht unter diese Vereinbarung.
Der Support ist unter support@ovncloud.com erreichbar. Tickets behandeln Stromzustand, Betriebssystem und Adressen bestehender Bestellungen; sie ersetzen keine Zusagen, die hier nicht geregelt sind.
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Konto
Ein Konto wird über die E-Mail-Adresse geführt. Je Adresse besteht ein Konto. Das bei der Registrierung gesetzte Passwort umfasst mindestens 6 Zeichen. Codes für die Anmeldung und das Zurücksetzen gehen an diese Adresse; die Nachricht enthält ausschließlich den Code.
Ein angemeldetes Konto sieht bezahlte Bestellungen, reicht Tickets ein und beantwortet sie und ruft bezahlte Rechnungen ab. Ohne Anmeldung öffnen Konsole, Tickets und Rechnungen nicht. Die öffentliche Konfigurationsseite lässt eine Bestellung auch ohne Anmeldung zu.
Der Kontoinhaber verwahrt das Passwort und haftet für Bestellungen, Tickets und Zahlungen unter diesem Konto. Ein Wechsel der E-Mail-Adresse beginnt erneut im Anmeldeschritt und wird nicht über einen gesonderten Eingang in der Konsole abgewickelt.
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Bestellung und Zahlung
Bestellt wird auf der Konfigurationsseite. Zuerst wird die Speicherstufe gewählt, danach Zusatzplatten, Bandbreite, zusätzliche IPv4, Betriebssystem und Abrechnungszeitraum. Die Zahlungsart wählt der Besteller vor der Bestätigung aus den dann angebotenen Anbietern.
Mit dem Abschluss entsteht eine Rechnung. Die Zahlung wickelt der gewählte Anbieter ab. Nach der Zahlung erscheint die Bestellung in der Konsole. Unbezahlte Bestellungen erscheinen nicht in der Maschinenliste, unbezahlte Rechnungen nicht in der Rechnungsliste.
Die Konsole bietet keine Zahlungsarten an und startet auf der Rechnungsseite keine Zahlung.
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Abrechnung
Die Monatsmiete ergibt sich aus dem Monatspreis der Speicherstufe zuzüglich Zusatzplatten, Bandbreitenaufschlag, zusätzlicher IPv4 und Systemaufschlag. Der fällige Betrag ist die Monatsmiete mal der Anzahl Monate im gewählten Zeitraum: 1 Monat, 3 Monate, 6 Monate oder 12 Monate. Kein Zeitraum erhält einen Rabatt.
Zusatzoptionen werden gemeinsam mit der Maschine für denselben Zeitraum vorausbezahlt. Es fällt keine Einrichtungsgebühr an. Abgerechnet wird in USD mit dem Zeichen $. 128GB und 256GB sind zwei Speicherstufen mit unterschiedlicher Monatsmiete. Maßgeblich sind die auf der Konfigurationsseite jeweils angezeigten Beträge; diese Bedingungen legen keinen abweichenden Festpreis fest.
Die Rechnungsliste in der Konsole führt ausschließlich bezahlte Vorgänge mit Kurztitel, Nummer, Zeitraum, Betrag und Zahlungsdatum. Von dort führt ein Weg zurück zur zugehörigen Maschine. Innerhalb des vorausbezahlten Zeitraums zeigt die Maschinenansicht Status und Laufzeitende.
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Maschine und Spezifikation
Eine Maschine gehört einem Mieter. Der Prozessor ist ein AMD EPYC 7543P mit 32 Kernen und 64 Threads. Die beiden Stufen unterscheiden sich nur im Arbeitsspeicher; verbaut ist DDR4-3200 ECC RDIMM. Nach der Bestellung ist keine Erweiterung vorgesehen. Für 256GB ist diese Stufe bei der Bestellung zu wählen.
Serienmäßig sind 2×1TB NVMe verbaut, direkt angebunden und ohne Hardware-RAID. Die nutzbare Kapazität ist die Summe beider Platten. Zusätzliche 2TB NVMe sind auf zwei Stück begrenzt, ebenfalls direkt angebunden, weder Teil eines Hardware-Verbunds noch der beiden Standardplatten.
Enthalten ist 1 IPv4. Weitere Adressen werden einzeln berechnet, höchstens 255 zusätzlich und insgesamt höchstens 256. Die Bandbreite beträgt serienmäßig 250 Mbps und lässt sich auf 1 Gbps oder 2 Gbps anheben, jeweils ohne Volumenlimit. Standort der Maschinen ist Tokio, Japan.
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Betriebssystem
Das Betriebssystem wird bei der Bestellung einmalig gewählt. Zu den freien Systemen zählen die auf der Seite genannten Versionen von AlmaLinux, CentOS Stream, Debian, Ubuntu, FreeBSD und Proxmox VE; voreingestellt ist Ubuntu 24.04. Distributionen, die auf der Konfigurationsseite nicht stehen, werden nicht bereitgestellt.
Windows Server Standard und Datacenter werden monatlich aufgeschlagen. Die Sprache wird bei der Bestellung auf English, 繁體中文 oder 简体中文 festgelegt. Mit dem Betriebssystem steht auch der Zugangsweg fest; er wird in der Konsole nicht auf eine andere Lieferform umgestellt.
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Zugang
Linux wird über SSH erreicht. Nach Wahl von Windows Server wird RDP genutzt. Solange die Bestellung nicht verbindungsbereit ist, zeigt die Konsole nur Status, Bestellnummer, Standort und Laufzeitende, jedoch weder Adresse noch Passwort.
Danach werden die Adressen aus den Lieferdaten getrennt, um Dubletten bereinigt, in eine scrollbare Liste gestellt und mit Gesamtzahl ausgewiesen. Ein Filter grenzt ein, einzelne Adressen lassen sich kopieren, bei mehreren Adressen auch alle zeilenweise. SSH und RDP nutzen ausschließlich die erste Adresse der Liste.
Das Passwort steht neben der ersten Adresse, ist mit Punkten verdeckt und lässt sich anzeigen sowie kopieren. Die grafische Sitzung im Browser wird auf öffentlichen Seiten nicht als Zugangsweg beworben.
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Tickets
Fragen zu Stromzustand, Betriebssystem oder Adressen werden in der Konsole eingereicht. Beim Einreichen werden Betreff und Beschreibung ausgefüllt. Antworten und Ergänzungen bleiben am selben Ticket. Ein Ticket lässt sich schließen. Ohne Anmeldung ist kein Einreichen möglich.
Ein Ticket ändert an einer bezahlten Bestellung weder Speicherstufe noch Plattenzahl, Bandbreite, Adressanzahl, Betriebssystem oder Abrechnungszeitraum. Für solche Änderungen wird eine neue Bestellung mit der gewünschten Konfiguration aufgegeben.
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Nutzungsgrenzen
Die Maschine darf nicht für rechtswidrige Zwecke genutzt werden, andere Geräte im Rechenzentrum nicht stören und nicht dazu dienen, auf Adressen, Platten oder Konten zuzugreifen, die nicht zu dieser Bestellung gehören.
Direkt angebundene Platten partitioniert und bindet der Mieter selbst ein. Der Dienst stellt kein Hardware-RAID bereit und fasst mehrere Platten nicht vorab zu einem Verbund zusammen. Striping, Spiegelung und Sicherungen auf Softwareebene organisiert der Mieter.
Bereitstellungsdauer, Verfügbarkeitsquoten und Erstattungsregeln, die auf der Seite nicht stehen, sind nicht Bestandteil dieser Bedingungen. Zusatzoptionen, die nicht auf der Konfigurationsseite stehen, lassen sich nicht per Ticket zu einer bezahlten Bestellung hinzufügen.